Als (Schwieger-) Tochter oder Sohn leisten Sie häufig den Spagat der Versorgung und Pflege Ihres an Demenz erkrankten Elternteils und den eigenen Verpflichtungen, die der Alltag in Beruf und Familie an Sie stellt. Mit fortschreitendem Krankheitsprozess werden Sie immer mehr Entscheidungen selbst treffen müssen, sie werden quasi „zu den Eltern der eigenen Eltern“. Dieser Rollenwechsel kann emotional sehr herausfordernd und auch konfliktbeladen sein. Häufig tauchen Gefühle von Überforderung, von Hilflosigkeit, von Trauer, von Wut oder auch von Schuld auf. Fragen wie: „Mache ich alles richtig?“ oder „Wie lange kann ich mein erkranktes Elternteil noch allein zu Hause leben lassen?“ spielen dabei oft eine wichtige Rolle. Die Gesprächsgruppe für Töchter und Söhne soll Ihnen Raum bieten, um in geschützter Atmosphäre über Ihre aktuelle Situation und damit verbundene Fragestellungen zu sprechen. Der Austausch mit anderen, die in einer ähnlichen Situation sind, kann dabei als sehr stärkend und entlastend erlebt werden.
Auf Grund der hohen Nachfrage werden 2 Gesprächsgruppen angeboten.
Diese finden 1 x monatlich/montags im
Nachbarschaftshaus Gostenhof
Adam-Klein-Str. 6
90429 Nürnberg
statt.
Gruppe 1: 17.00 - 18.30 Uhr, 1. Stock, Raum 114, Frau Adorf
Gruppe 2: 19.00 - 20.30 Uhr, 1. Stock, Raum 114, Frau Lezius
Frau Eva Adorf (Dipl. Psych.-Gerontologin Univ.), und Frau Meike Lezius (Dipl.-Gerontologin Univ.), moderieren die Gruppentreffen und ergänzen den Austausch mit weiterführenden Wissen zum Thema Demenz, wie z.B. Umgang , Kommunikation, Entlastungsangebote, Leistungen der Pflegeversicherung etc.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Anmeldung zur Gruppenteilnahme ist erforderlich!
Bitte geben Sie bei Anmeldung per E-Mail info[at]angehoerigenberatung-nbg.de an, für welche Gruppe Sie sich entscheiden.
Sollten die Anmeldungen die Gruppengrößen von 15 Teilnehmenden übersteigen, so wird eine Warteliste erstellt werden.
0911/272373-0info[at]angehoerigenberatung-nbg.de
PDF mit den Gruppenterminen für das Jahr 2026 (die Aufteilung in Gruppe 1 und 2 ist auf der PDF nicht ersichtlich)