Begutachtung gemäß SGB XI bei Menschen mit Demenz

Fortbildungsangebot für Pflegekräfte ambulanter und stationärer Einrichtungen
Nächster Termin für Einzelinteressenten:
im Nachbarschaftshaus Gostenhof, Adam-Klein-Str. 6, 90429 Nürnberg
05. Juni 2013
Kontaktaufnahme für Inhouseschulung und Einzelinteressierte:
Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt per Telefon: 09 11 / 26 61 26
oder per eMail: info@angehoerigenberatung-nbg.de mit uns auf.
Direkt anmelden können Sie sich hier.
Allgemeine Informationen:
Seit dem Inkrafttreten der Pflegeversicherung treten immer wieder Fragen zu den Leistungen des SGB XI auf. Auch im Rahmen des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes ab 01.07.2008 sind die Pflegebegutachtung und speziell die Kriterien zur Einstufung von Menschen mit demenziellen Erkrankungen weiterhin umstrittene Themen.
Inhalte der Fortbildung sind die Begutachtung von demenziell erkrantekn Menschen, die Besonderheiten der Ermittlung des Hilfebedarfs bei Menschen mit Demenz und die Möglichkeiten der Einstufung nach den neuesten Begutachtungsrichtlinien. Das Widerspruchsverfahren mit Beispielen zur Formulierung von Widersprüchen und die Änderungen im SGB XI seit Juli 2008 für Menschen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz (PEA-Assessment) und allgemeinem Betreuungsbedarf werden schwerpunktmäßig behandelt.
Ziel:
Förderung der Fachkompetenz der MitarbeiterInnen der ambulanten und stationären Alten- und Krankenhilfe bei der Einstufung von demenziell erkrankten Menschen in die Pflegeversicherung.
Referentin:
Heike Mückschel (Dipl. Sozialarbeiterin/-Sozialpädagogin, Krankenschwester). Über 10jährige Tätigkeit als Gutachterin beim Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) un Rahmen des Pflegeversicherungsgesetztes.
Inhalte:
I. Der formale Hintergrund
- Vom Antrag zum Leistungsentscheid
- Vorstellung des Widerspruchsverfahrens
- Beispiele zur Formulierung von Widersprüchen
II. Die Begutachtung
- Aufbau des Gutachtens
- Grundsätze bei der Einstufung
- Verrichtungen des täglichen Lebens
- Verrichtungsbezogene krankheitsspezifische Pflegemaßnahmen
- Orientierungszeitwerte zur Pflegezeitbemessung
- Eingeschränkte Alltagskompetenz
III. Dementielle Störungen und der daraus resultierende Hilfebedarf
- Demenzkranke Menschen und ihre Symptome im Krankheitsverlauf
- Besonderheiten der Ermittlung des Hilfebedarf bei Menschen mit Demenz
- Die Begutachtung bei demenziell Erkrankten
- Fallbeispiele zur Umsetzung in die Praxis
- Fallbesprechungen anhand von Praxiserfahrungen der TeilnehmerInnen
Methoden:
Für die Durchführungen der Fortbildung werden Methoden der Erwachsenenbildung zu Grunde gelegt. Grundsätzlich ist das Angebot möglichst praxisnah ausgerichtet.
Um individuelle Fragen der TeilnehmerInnen aufgreifen zu können, sollten anonymisierte Pflegedokumentationen bzw. Gutachten zur Fortbildung mitgebracht werden.
Teilnahme-Zertifikat:
Jede TeilnehmerIn erhält nach Abschluss der Fortbildung ein Zertifikat unter Angabe von Inhalt und Umfang der Fortbildung.
Umfang und Kosten der Fortbildung:
- Skripten werden vom Anbieter gestellt.
- Kompaktseminar für einzelne TeilnehmerInnen mit insgesamt 6 Fortbildungseinheiten á 45 Minuten - 36€
- "Inhouse-Schulung" mit maximal 15 TeilnehmerInnen
400€ zzgl. Fahrtkosten für das Tagesseminar (8 FE)
oder 2 Halbtagesseminar je 4 FE
Organisation:
Die Fortbildungsmaßnahme wird nach Abstimmung mit interessierten Einrichtungen als „Inhouse-Schulung“ in der jeweiligen Einrichtung angeboten.
Für einzelne TeilnehmerInnen werden Kompaktseminare im Nachbarschaftshaus Gostenhof (Seminarbereich 2. Stock), Adam-Klein-Str. 6, 90429 Nürnberg angeboten.
Nächster Termin für Einzelinteressenten:
im Nachbarschaftshaus Gostenhof, Adam-Klein-Str. 6, 90429 Nürnberg










