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Wegweiser Gerontopsychiatrie
in Mittelfranken
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Qualifizierungskonzept Gerontopsychiatrie

Teil II - Entwicklung von Handlungskompetenz - Schwerpunkt Demenz

 

Fortbildungsangebot für MitarbeiterInnen der ambulanten Dienste Mittelfranken

 

Informationen über aktuelle Kursplanungen mehr...

Kontaktaufnahme für Inhouseschulung und Einzelinteressierte:

Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt per Telefon: 09 11 / 26 61 26

oder per eMail: info@angehoerigenberatung-nbg.de mit uns auf.

Direkt anmelden können Sie sich hier.


Allgemeine Informationen:

Aufbauend auf der Basis-Qualifikaton des ersten Teils stehen die Vertiefung des Hintergrundwissens und  die Entwicklung von Verständnis für Verhaltensweisen demenziell erkrankter Menschen und ihrer Angehörigen im Mittelpunkt dieser Fortbildung. Durch Fallbesprechungen aus dem pflegerischen Alltag der TeilnehmerInnen soll die Handlungskompetenz verbessert werden.

Ziel:

Die Entwicklung von Handlungskompetenz für den Bereich der ambulanten gerontopsychiatrischen Pflege und Versorgung.

Zielgruppe:

Alle MitarbeiterInnen der ambulanten Alten- und Krankenhilfe im Bereich des Bezirks Mittelfranken, die direkt in Kontakt mit  älteren  pflegebedürdtigen  Menschen  und  ihren  Angehörigen  stehen.

ReferentInnen:

Fachleute aus dem Bereich der Gerontopsychiatrie, der Altenhilfe und der Angehörigenarbeit mit einschlägigen Erfahrungen und einer interdisziplinären Ausrichtung. Dem Referententeam gehören Sozialpädagogen, Sozialarbeiter, Gerontologen und Fachpflegekräfte.

Inhalte:

1. Gerontopsychiatrische Pflege und Betreuung als geplanter Prozess

  • Wissen über Erkrankung und über die Person als Grundlage des Verstehens und Handelns
  • Systematische Beobachtung im Pflegealltag
  • Sinn und Bedeutung von und Verständnis für beobachtete Verhaltensweisen
  • Zielsetzung für das pflegerische und betreuerische Handeln
  • Situative und mittelfristige Maßnahmen
  • Überprüfung der Wirkung

 2. Übungen zur Entwicklung von Handlungsmöglichkeiten und zu deren Erprobung in alltäglichen Pflege- und Betreuungssituationen, aber auch bei herausfordernden Verhaltensweisen, dementer Menschen (Aggression, Verweigerung, falsche Wahrnehmung der Realität, Ankündigung von Suizid)

  • Fallbesprechnungen anhand von Praxiserfahrungen der TeilnehmerInnen zur Entwicklung geeigneter Maßnahmen
  • Übungen und Rollenspiele zur Erprobung von Verhaltensweisen in der Praxis

Methoden:

Für die Durchführungen der Fortbildung werden Methoden der Erwachsenenbildung zu Grunde gelegt. Grundsätzlich ist das Angebot möglichst praxisnah ausgerichtet.

Teilnehmervoraussetzungen:

Die Teilnahme ist nur für zugelassene ambulante Dienste möglich, die ihren Dienstsitz im Bereich des Bezirks Mittelfranken haben.Weiterhin erforderlich ist dass die TeilnehmerInnen des II. Teils bereits die 32 FE des I. Teils absolviert haben. 

Der Träger der Fortbildung behält sich vor entsprechende Nachweise vor Beginn einer Fortbildungsmaßnahme einzuholen.

Teilnahme-Zertifikat:

Jede TeilnehmerIn erhält nach Abschluss der Fortbildung ein Zertifikat unter Angabe von Inhalt und Umfang der Fortbildungsmaßnahme.

Umfang und Kosten der Fortbildung:

  • 16 Fortbildungseinheiten (1 FE sind je 45 Minuten) entweder in 2-Tagesseminaren (je 8 FE) oder 4-Halbtagesseminaren (je 4 FE)
  • mind. 10 max 15 TeilnehmerInnen pro Maßnahme

 

Es fallen keine Fortbildungsgebühren an. Allerdings sollte eine Freistellung durch den Arbeitgeber erfolgen.

Organisation:

Der Träger schreibt jeweils einzelne konkrete Angebote unter Angabe von Ort und Zeit aus.(Bitte wenden sie sich an uns um die aktuellen Angebote zur erfragen). Fortbildungsmaßnahmen können auch nach Abstimmung mit interessierten Diensten vor Ort als „Inhouse-Schulung“ organisiert werden.

Kurs für einzelne TeilnehmerInnen

Kurs A II-NHG  vom 04. November 2013 bis 18. November 2013:

im Nachbarschaftshaus Gostenhof (Seminarbereich 2. Stock),

Adam-Klein-Straße 6, 90429 Nürnberg

(U-Bahn-Haltestelle Gostenhof)

 

Mo, 04. November 2013
14.00 - 17.30 Uhr

Teil I
Vorstellungsrunde mit Themenwünschen
der TeilnehmerInnen, Überblick über
Formen einer Demenz, Diagnostik bei
Demenz

Do, 07. November 2013
14.00-17.30 Uhr

Teil II
Krankheitsphasen und Hilfebedarf bei
Demenz

Mo, 11. November 2013
14.00-17.30 Uhr

Teil III
Sozialstationen der Zukunft (Netzwerke,
Betreuungsangebote, Öffentlichkeitsarbeit)
Fallbesprechungen als Technik eines
geplanten gerontopsychiatrischen
Pflegeprozesses

Mo, 18. November 2013
14.00-17.30 Uhr

Teil IV
Fallbesprechungen an Beispielen aus der
Praxis der TeilnehmerInnen, Umgang mit
demenzkranken Menschen -
u.a. personenzentrierte Pflege

 

Themenwünsche der TeilnehmerInnen sind vorrangig in der Fortbildung. Der inhaltliche Überblick ist ein Vorschlag für einen möglichen Ablauf.