Seminar - Demenz in jungen Jahren

 

Das ist doch noch viel zu früh…!“ Hilfe für Familien mit Demenzbetroffenen unter 65 Jahren

Demenz – eigentlich etwas, das üblicherweise ältere Menschen bekommen – trifft manchmal auch Jüngere. Eine Diagnose ist oftmals schwer zu stellen, weil die Ärzte eher auf ein Burnout oder eine Depression tippen als an eine Demenz zu denken. Daher haben manche Familien bereits eine Odyssee hinter sich, bevor sie wissen, was der Grund für die beobachteten Veränderungen bei den Betroffenen ist.

Auf die Familien kommen große Umstellungen zu. So wechseln möglicherweise Rollen und Verantwortlichkeiten. Wenn noch minderjährige Kinder zuhause leben, sind auch diese sehr gefordert. Sie müssen vieles lernen und damit umgehen, dass sich ein geliebtes Elternteil verändert. Möglicherweise fällt durch die Demenz mittelfristig auch ein Teil des Einkommens weg, da die betroffene Person ihren Beruf nicht mehr ausüben kann. Erschwert wird die Situation für die Familien dadurch, dass es wenig Hilfen und Entlastungsangebote für die Zielgruppe der Jüngeren gibt.

Wir starten daher im Herbst 2021 eine online-Gruppe für Angehörige zur Information und zum gegenseitigen Austausch. Ab dem Jahr 2022 sind zusätzlich gemeinsame Freizeitaktivitäten für die betroffenen Familien geplant.

Das online-Seminar finde regelmäßig Dienstagabend um 18.00 Uhr statt.
21.09.2021:
Wie wirkt sich eine Demenz aus? Welche Symptome sind typisch?

28.09.2021:
Worauf ist bei der Kommunikation und im Alltag mit den Betroffenen zu achten?

05.10. 2021:
Was ändert sich in der Familie? Wie geht es den anderen Familienmitgliedern?

12.10.2021:
Wie geht es finanziell und rechtlich weiter, welche Hilfen gibt es?

19.10.2021:
Welche Entlastungsmöglichkeiten gibt es? Wie geht es nach dem Seminar weiter?

Ansprechpartnerin: Konstanze Pilgrim, Tel.: 0911/272 373-0;
Mail: info@angehoerigenberatung-nbg.de

 

Das Projekt wird finanziell unterstützt durch die Alzheimer Gesellschaft Mfr. e.V.